In einer immer wettbewerbsintensiveren und anspruchsvolleren Branche wie der Eventorganisation wird es täglich wichtiger, alles im Griff zu haben: Das bedeutet mehr Wirksamkeit, weniger Fehler, Zeit- und Kostenersparnis und Investitionen in das, was sich leichter in Zufriedenheit für Teilnehmer, Sponsoren und Investoren übersetzt.
Wer Events organisiert, weiß jedoch, dass sich unmöglich alles kontrollieren lässt: Events sind komplex geworden, Faktoren und Variablen haben sich vervielfacht. Wie also beide Anforderungen zusammenbringen? Ideal wäre ein Zauberstab, doch es gibt Instrumente – und sie stützen sich vor allem auf die Daten, die Events erzeugen: wertvolle Informationsquellen, um zu erkennen, was geschieht, und oft auch, um ein Stück Zukunft vorherzusehen.
Über data-driven Marketing und den Wert von Daten haben wir in anderen Beiträgen unseres Blogs geschrieben, auf die wir gern verweisen. Heute möchten wir uns auf die KPI (Key Performance Indicators) konzentrieren, die bei einem Event messen, wie und wie weit es seine Ziele erreicht. Sie sind das erste Mittel, um eine Lage objektiv zu lesen und zu beurteilen, ob und was zu ändern ist. Zu den wichtigsten gehören unserer Ansicht nach einige, die sich sehr gut eignen, um ein Event vor, während und nach seiner Durchführung zu bewerten.
Vor dem Event
Vor Beginn eines Events hängt seine Performance im Wesentlichen an Planung und Promotion und betrifft damit Organisation (Informationen, Verfahren und Abläufe), Kommunikation und Werbung. Was ist sinnvoll zu messen? Wirksame KPI könnten sein:
- Reach und Impressions der Werbematerialien
- Click-through-Rate auf Werbelinks und Conversion-Rate
- Zahl der Anmeldungen zum Event
- Kosten für die Gewinnung jeder neuen Anmeldung
- Verhältnis von Kosten zu geschätzten Erlösen.
Während des Events
- Teilnahme und Anwesenheit
- Check-in-Rate: Anteil der Angemeldeten, die zum Event erscheinen
- Session Attendance: Teilnahme an den einzelnen Sessions
- Engagement
- Nutzung der App (Downloads, Interaktionen)
- Teilnahme an Gaming-Aktivitäten
- Live-Interaktionen wie Fragen und Umfragen
- Zahl der gebuchten Termine für den Ausstellungsbereich
- Logistik
- Einhaltung der Zeitplanung
- Nutzung der verfügbaren Ressourcen
- Zahl und Behebung von Logistikproblemen
Nach dem Event
- Anzahl und Ergebnisse der Zufriedenheitsumfragen
- Wie viele Personen das Event weiterempfehlen
- Testimonials, Feedback und positive Bewertungen
- Vergleich von angefallenen Kosten und erzielten Erlösen
- Differenz zwischen geplantem Budget und tatsächlichen Ausgaben.